Ein moderner, inklusiver Sport- und Begegnungsort für Jung und Junggebliebene
(hdp) Seit zwei Monaten ist der neue, moderne Skatepark am Kreisverkehr zum Freibad Sankt Augustin wieder nutzbar und konnte am vergangenen Mittwoch auch offiziell eröffnet werden. Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf und Daniel Sieveke, Staatssekretär im Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung zeigten sich genauso begeistert wie die aktiv anwesenden Kinder und Jugendlichen, die sich von der kleinen Eröffnungsfeier nicht stören ließen.
Der Bürgermeister unterstrich die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Skateboards, Scooter, Inlineskates, BMX und auch Rollstühlen, für Anfänger und Fortgeschrittene: „Mit dem neuen Skatepark ist ein attraktiver Bewegungs- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entstanden.“
Die Nutzung des Skateparks ist übrigens für Kinder ab 8 Jahre gestattet und generell nur mit geeigneter Schutzausrüstung wie Helm, Knie- und Ellbogenschutz, und auch nur bei Tageslicht. Ein barrierefreier Zugang, der insbesondere für die Nutzung durch die angrenzenden Förderschulen wichtig ist, sowie zusätzliche Bäume runden das insgesamt gelungene Projekt ab. Dies gelang, weil bei der Projektierung der Scateanlage explizit der Bedarf für sportbegeisterte Hobby- und Profi-Skater mit und ohne Beeinträchtigungen abgefragt wurde. Dies gelang in Workshops mit Kindern und Jugendlichen in den Jugendeinrichtungen sowie den Förderschulen.
Auch in Zukunft soll über den sportlichen Charakter hinaus der Skatepark als Begegnungsort dienen. Die Streetworker und die mobile Jugendarbeit werden an der Anlage vor Ort ansprechbar sein. Geplant sind auch Workshops, etwa für Einsteiger.
Die Baukosten der 1.000 Quadratmeter großen Anlage beliefen sich auf knapp 800.000 Euro, von denen das Land NRW 60 Prozent übernommen hat.

*Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf (v.l.) und Staatssekretär Daniel Sieveke absolvierten ihre Eröffnungsrunde im Skatepark.
