Die „Klangfarben“ gaben mitreißendes Konzert im Siegburger Stadtmuseum
Bunt gekleidet trat der Chor Klangfarben auf die Bühne des Stadtmuseums – und ebenso abwechslunsgreich war auch das Musikrepertoire, das der Eitorfer Chor im vollbesetzten Siegburger Stadtmuseum präsentierte. Die 25 Sängerinnen und Sänger begannen mit „Time after Time“ von Cyndi Lauper und es dauerte nicht lange, da sprang die Begeisterung auf das Publikum über. Die Klangfülle und der präzise Gesang sind ein Markenzeichen des Chores, der unter der Leitung seines Dirigenten Ruslan Aliyev schnell zur Hochform auflief. Selbst Klassiker wie „Music“ von John Miles oder „Mambo“ von Herbert Grönemeyer meisterte der Chor mühelos. Die englischen und deutschen Popsongs waren den Zuhörern alle wohlbekannt – doch so hatten die wenigstesten die neu arrangierten Musikstücke bislang kaum gehört. Folglich kam während des neunzig minütigen Konzerts keine Sekunde Langeweile auf.
Während des Benefizkonzertes informierten Mitarbeitende des Ambulanten Hospizdienstes Siegburg und Sankt Augustin in kurzen Ansprachen über die Arbeit der Ökumenischen Initiative, die vor 31 Jahren gegründet wurde. Wir sind das Hospiz, das nach Hause kommt – so lautet das Motto des Vereins, dessen ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter an der Seite von schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen sind.
Zahlreiche Konzertbesucher nutzten im Anschluss an das Konzert die Gelegenheit, mit den Hospizbegleiterinnen- und begleitern ins Gespräch zu kommen und sich über die Arbeit der Initiative aus erster Hand zu informieren.
