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Straßenunterhaltung: Die ersten drei Straßen werden abgefräst und erhalten eine neue Asphaltschicht

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Wie in vielen Kommunen sind auch in Sankt Augustin viele Straßen und Bürgersteige in keinem guten Zustand. Ein Flickenteppich aus Schlaglöchern ist nicht nur für den motorisierten Verkehr ein Ärgernis, sondern auch eine Einschränkung für Kinder auf Fahrrädern oder ältere Menschen mit Rollatoren. Eine der Lösungen: Die oberste Deckschicht wird abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt.

Die Erneuerung der obersten Deckschicht trägt neben anderen Unterhaltungsmaßnahmen dazu bei, die Straßensubstanz im Stadtgebiet zu erhalten. Denn das bloße Stopfen von Schlaglöchern führt irgendwann dazu, dass der Straßenunterbau vor allem im Winter durch Frost beschädigt wird und dann die gesamte Straße für viel Geld komplett saniert werden muss.

In der Straße "In der Bitze" in Sankt Augustin-Buisdorf wurde dieses Verfahren nun auch erstmals in Sankt Augustin angewandt. Noch im Dezember 2023 werden die "Berliner Straße" in Sankt Augustin-Ort und "Von-Galen-Straße" in Sankt Augustin-Menden folgen. Insgesamt werden bei diesen drei Straßen rund 1,2 Kilometer Straße mit circa 6.450 Quadratmetern für rund 208.000 Euro saniert. Hinzu kommen in diesem Zusammenhang gleich miterledigte Arbeiten an neuen Straßeneinläufen, Kanaldeckeln und Bordsteinen für rund 33.000 Euro. Die Maßnahme wurde im Gebäude- und Bewirtschaftungsausschuss des Stadtrates einstimmig beschlossen. Für die kommenden Jahre sind weitere Straßen vorgesehen, sodass mit Blick auf die angespannte Haushaltssituation pro Jahr der Zustand einiger Straßen verbessert werden kann.

"Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger freuen sich über Straßen ohne Risse und Schlaglöcher und die teure vollständige Straßensanierung kann hinausgezögert werden. Das Verfahren,Fräsen statt Stopfen` sorgt also für einen besseren Zustand der Straßen und schont mittel- bis langfristig die Stadtkasse. Ich bin froh, dass wir dieses Verfahren in Sankt Augustin einsetzen", freut sich Bürgermeister Max Leitterstorf. Der Technische Beigeordnete Rainer Gleß ergänzt: "Das Verfahren entspricht den Regeln der Technik und ist ein wichtiger Baustein zur baulichen Unterhaltung der Straßen, um Netzrisse, Spurrinnen oder andere Ausbrüche zu vermeiden. Allerdings gibt es auch viele Straßen im Stadtgebiet, wo wir um eine vollständige Sanierung nicht herumkommen werden."

Nicht alle Straßen im Stadtgebiet sind für eine Sanierung mit diesem Verfahren geeignet. Unter anderem muss der vorhandene Gesamtaufbau eine Mindesthöhe von 18 cm haben und der Untergrund entsprechend tragfähig sein, was vorab jeweils mit einer Kernbohrung ermittelt wird.

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